Nun ist es endlich soweit. Unser Weihnachtsurlaub 2018 steht vor der Tür und es geht los. Wir haben ja auch lange darauf gewartet und sind dass wir endlich unsere Koffer packen können.

Die Sache mit dem Gepäck

Eigentlich sollte man meinen, dass für zwei Personen und einen kleinen Hund genug Platz in einem Golf ist, selbst wenn es für elf Tage im Winter in die Berge geht. Nach dem Kofferpacken bin ich mir da jedoch nicht mehr sicher. Es ist schier unglaublich, was man so alles braucht. Nunja, ich muss zugeben, dass „brauchen“ natürlich relativ ist.

Wenn es um das Gepäck geht, zeigt sich auch gleich der große Nachteil eines Hotelurlaubs. Man braucht jede Menge Outfits, um sowohl am Tage als auch am Abend immer bestens angezogen zu sein. Und schließlich ist es ja auch über die Feiertage.

Und selbst unser Luna braucht eine Menge. Da sind Dinge wie Futter, Leckerlies, Spielzeug, aber eben auch Kleidung. Als Havaneser hat sie nun einmal keine Unterwolle und friert daher leicht. Schon zu Hause im Flachland braucht sie im Winter je nach Temperaturen einen Pullover oder ein Mäntelchen.

Langer Rede kurzer Sinn, am Ende haben wir jeder zwei Koffer und Luna einen großen prallvollen Rucksack. Unser Golfi enttäuscht und nicht und wir bekommen alles mit.

Die lange Fahrt

Wir hatten geplant, morgens um 4:00 Uhr zu starten. Die Stauprognose des ADAC sieht die Hauptreisewelle am Freitag. Samstag soll sich die Lage bereits wieder etwas entspannt haben.

Knapp 700 km liegen vor uns, wir können unsere Suite ab 15:00 Uhr beziehen. Am Ende fahren wir um 5:00 Uhr los.

Die ersten zwei Drittel der Fahrt läuft es praktisch wie am Schnürchen. Hier und da mal ein bis drei Minuten Verzögerung aufgrund von Baustellen, aber nichts, was wirklich ins Gewicht fällt.

Wenn man einmal vom Wetter absieht. Es regnet, es regnet junge Hunde (wie man so sagt). Aber im Ernst, der teilweise extrem starke Regen macht das Fahren schon anstrengend. Nach etwa der Hälfte der Wegstrecke machen wir eine Pause, sodass sich Mensch und Tier die Beine vertreten können. Wir haben Glück, es regnet gerade mal ein paar Minuten nicht.

Auf dem letzten Drittel der Fahrt soll sich das ändern. Jetzt sind es hier und da auch schon mal acht bis zehn Kilometer zähl fließender Verkehr.

Eine Stunde ver geplanter Ankunft machen wir noch einmal eine Pause. In Bayern ist einiges anders. Das Deutsche Rote Kreuz heißt Bayrisches Rotes Kreuz und auf Autobahnparkplätzen gibt es keine Toiletten. Das mag erst einmal kein Problem implizieren. Ich glaube an den meisten Tagen im Jahr stellt es auch keines dar. Aber an einem Tag, an dem ein Teil Deutschlands und halb Holland in die Berge zum Skifahren aufbricht, sieht das anders aus. Besonders uns Frauen trifft es. Ich stehe an der Raststätte eine halbe Stunde an den Toiletten an. Luna hat inzwischen mit Tobias einen kleinen Spaziergang gemacht und beide sitzen abfahrbereit im Auto, als ich zurückkehre.

Die Ankunft

Der Rest der Fahrt verläuft ohne weitere Probleme und wir erreichen Füssen gegen 14:30 Uhr.

Unser Hotel finden wir Dank Navi ohne Probleme. Schon beim ersten Anblick von Hotel und unmittelbarer Umgebung sind wir begeistert. Hierfür hat sich die lange Fahrt gelohnt.

Wir werden äußerst nett empfangen. Es gibt erst einmal ein Gläschen Sekt und den Menüplan für das Abendessen.

Aber es gibt auch eine schlechte Nachricht. Der Lift ist am Morgen kaputtgegangen und unser Zimmer liegt in der zweiten Etage. Allgemein kein Problem… aber mit dem ganzen Gepäck kein Zuckerschlecken. Die nette Dame bietet Hilfe an. Tobias ganz Gentleman lehnt natürlich ab. Ich bin dann mal mit dem Hund…

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