Hallo, ich bin’s, die Luna… Wuff! Heute erzähle ich euch von meinen Erlebnissen mit Wachhunde.

Reise zu Oma… und den Wachhunden

Da ist es mal wieder soweit. Ich habe schon Tage zuvor mitbekommen, dass eine Reise ansteht. Irgendwie ist es dann immer hektischer als sonst. Spätestens als der große Koffer vom Keller in die Wohnung geholt wurde, ist klar, dass mein siebter Sinn recht hatte. Die große Frage ist nur: Was wird aus mir???

Als sich wenig später auch mein Rucksack zum Koffer gesellt, ist klar, dass auch ich auf Reisen gehen würde. Toll!!! Toll???

Wenige Tage später ist es dann soweit. Das Gepäck wandert in den Kofferraum und ich nach einem ausgiebigen Spaziergang in meine Höhle auf dem Rücksitz.

Stunden vergehen, die ich – abgesehen vom Rastplatzspaziergang – mehr oder weniger mit Dösen verbringe.

Dann sind wir da. Ich klettere aus der Höhle, springe aus dem Auto und… Hier war ich doch schon früher. Na klar doch, den Parkplatz kenne ich. Ich laufe schon mal los, achte nicht wirklich darauf, dass Petra sich noch mit dem Koffer müht. Schließlich weiß ich genau, wo es langgeht.

Der Enkelhund ist da

Wir besuchen die Oma – also Petras Mama. Ich stürme Richtung Hauseingang, aber Petra meint, wir müssten erst noch auf die Wiese. Dazu habe ich wenig Lust, lasse mich jedoch dazu überreden, ein „Pieselchen“ zu machen, um so schneller kann ich rein.

Oben aus der Wohnung nebenan höre ich freudiges Gebell. Das ist der Hund der Nachbarin. Meine Freude hält sich in Grenzen, dieser Hund ist in meinen Augen riesig, auch wenn alle immer beteuern, dass das nur so aussieht, weil da so viel Fell ist.

Die Oma freut sich auch sehr, dass wir endlich da sind. Sie hätte auch gern einen Hund, aber mit über 80 spricht so manches dagegen. Umso größer ist dann die Freude, wenn der Enkelhund – also ich – für eine Woche zu Besuch kommt.

Die Woche bei der Oma ist immer geprägt von vielen neuen Eindrücken, aber auch viel extrem-couchen. Alles in allem eine tolle Zeit, wären da nur nicht die Wachhunde.

Der Weg des Grauens

Aufgrund der großen Kälte – an einem Morgen sind es sage und schreibe -12°C, nutzen wir nur zweimal den Morgenspaziergang um frische Brötchen zum Frühstück zu holen. Ich bin wirklich nicht traurig deswegen. Und das nicht nur nicht, weil ich von frischen Brötchen rein gar nichts habe.

Nein, der Grund ist, dass der Weg zum Bäcker durchs ganze Dorf führt und wie das auf dem Dorf mal ist, jeder Hof hat einen Hund – einen Wachhund. Das ist übel, sag ich euch!

Diese Wachhunde sausen zum Zaun, sobald sie meine Witterung aufgenommen haben und bellen so laut, dass es mir lange in den Ohren dröhnt. Riesenhunde, diese Wachhunde. Ich mache mich ganz klein und weiche aus, so gut es eben geht.

Petra lacht und erklärt mir, dass Wachhunde Wachhunde heißen, weil sie immer wach sind. Ha… ha… ha…

Einmal meint sie sogar, dass ich die Wachhunde gar nicht mehr wahrnehmen würde, wenn wir nur an drei Tagen dreimal täglich diesen Weg hin und zurück laufen würden. Ich hoffe mal sehr, dass dies nur ein theoretischer Gedanke ist!!!!

Nun muss ich mich aber erst einmal von dem Stress erholen 😉

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