Ich war so oft in den USA, dass es mich nun mit Südkorea in eine komplett andere Richtung zog. Wie schon im letzten Beitrag beschrieben, fiel die Wahl beinahe zufällig auf Südkorea. Nach dem Lesen diverser Reiseführer war ich mehr und mehr fasziniert von dem kleinen Land. Wobei klein wie bei so vielem natürlich relativ ist.

Ich plante schließlich drei Wochen Zeit ein, abzüglich der Flugtage, um das Land zu erkunden. Für diese galt es nun einen Plan zu erstellen.

Seoul

Seoul sollte mein Headquarters werden. Ich buchte mir ein strategisch günstig gelegenes Zimmer zu einem supergünstigen Preis. Die Zim

mer in dem Hotel (Guesthouse) waren winzig. Also buchte ich ein Doppelzimmer, weil ich glaubte, für ein paar Euro mehr auch ein klein wenig mehr Platz zu bekommen. Im Nachhinein stellte sich dies jedoch als Irrglaube heraus, nur so am Rande erwähnt.

Egal, es ging um die Lage und den Preis und darum, dass ich auf vieles verzichten kann, aber nicht auf ein Einzelzimmer mit einem Bad ganz für mich allein. Und diese Minimalanforderungen erfüllte das Guesthouse.

Ich dachte an eine Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug in den Süden, nach Gwangju vielleicht, an einen Besuch der Salzfelder und auch daran, zu einem Nationalpark zu fahren. Und natürlich stand die DMZ (Demilitarisierte Zone an der Grenze zu Nordkorea) ganz oben auf der Wunschluste der Orte, die ich gern besuchen wollte.

Dazu kamen gefühlte 100 Dinge, die ich auch gern in Seoul direkt gesehen hätte. Denn Seoul ist groß. Von den etwas mehr als 50 Mio. Einwohnern von Südkorea leben etwa die Hälfte in der Region Sudogwon, deren Zentrum Seoul bildet. In der Stadt selbst sind es etwa 10 Millionen. Die Stadt mit einer Gesamtfläche von etwa 600 km² teilt sich in 25 Bezirke auf.

Drei Wochen sind nicht viel Zeit

An diesem Punkt traf mich die Erkenntnis, dass drei Wochen doch recht kurz sein könnten. In Anbetracht dessen, dass Urlaub ja auch ein wenig Erholung sein sollte, musste die Wunschliste zusammengestrichen werden. Und da es in meinen Augen Sinn macht, erst einmal die nähere Umgebung zu erkunden, ehe man in die Ferne reist, sah die endgültige Planung der Reise vor, sich erst einmal auf Seoul zu konzentrieren und die nähere Umgebung zu konzentrieren. Und selbst nach dieser Entscheidung, musste ich strategisch genau planen und die Spots auswählen, die mir am Wichtigsten waren.

Bei anderen Reisen hatte es sich bewährt, alle Orte, die ich besuchen wollte, auf einer Karte einzuzeichnen, um dann zu sehen, was eventuell zusammengefasst werden konnte. Wichtig in diesem Zusammenhang war auch, sich mit dem U-Bahn-Netz zu beschäftigen und die Streckenführung ein wenig zu verinnerlichen.

Am Ende stand ein ziemlich detaillierter Reiseplan.

Den Flug buchte ich ein halbes Jahr im Voraus. Da ein Visum nicht erforderlich ist, waren nun alle Planungen abgeschlossen. Danach hieß es warten und sich die verbleibende Zeit mit dem Lesen über Land und Leute zu vertreiben.

Südkorea 1 – Die Idee

Südkorea 3 – Flug und Ankunft

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