Es ist kaum zu glauben, nur noch eine Woche und ich bin in Israel, zumindest auf den Weg dorthin. Während der monatelangen Planung schien die Zeit stillzustehen. Aber die letzten Wochen sind einfach nur so verflogen.

Im Fernsehen verfolge ich die Berichte vom ESC (Eurovision Song Contest) und werfe dabei einen Blick auf Tel Aviv. Kaum zu glauben, dass ich in einer Woche auch dort sein werde. Dann ist der ganze ESC-Trubel schon Vergangenheit.

Meine letzten Vorbeitungen laufen. Ich habe zumindest einen Plan, welcher Koffer mit soll und dass es ein Handgepäck-Rucksack wird. Hoffentlich bekomme ich alles mit und es bleibt auch noch Platz für ein paar Mitbringsel und Andenken.

Irgendwie wird mein Gepäck immer mehr, zu einer Kameraausrüstung hat sich inzwischen auch eine Schnorchelausrüstung mit Action-Cam für Unterwasseraufnahmen gesellt. Ich bin ja mal gespannt, habe keine Ahnung, wie schwer oder hoffentlich leicht Schnorcheln ist. Und dann auch noch Fotos machen… ja wir werden ja sehen.

Die Temperaturen sind ja in den letzten Tagen richtig hoch gegangen. Bis zu 40 °C und darüber. Also ich mag es ja gern warm, aber diese Temperaturen machen mir doch etwas Sorge, schließlich möchte ich viel sehen und werde so den ganzen Tag unterwegs sein. Habe mir Sonnencreme mit Faktor 50+ gekauft und auch noch schnell ein paar Elektrolyte-Tabs bestellt, die helfen sollen, den Flüssigkeitsverlust ein wenig auszugleichen.

Insgesamt habe ich der Reiseapotheke viel Beachtung geschenkt. Dabei lag der Schwerpunkt einmal auf Erkältungen und zum anderen auf Magen/Darm.

Erkältungen sind ein echtes Risiko, da ich mit kalter Klimaanlagenluft nicht besonders gut kann. Magen/Darm ist immer eine Gefahr, wenn man sich in fernen Ländern auf fremdes Essen einstellen muss.

Jetzt am Wochenende werde ich so langsam mit dem Kofferpacken anfangen, damit ich möglichst nichts Wichtiges vergesse.

Noch eine Empfehlung für praktisch jede Reise, besonders aber für Fernreisen: Kopien aller wichtigen Dokumente – Pass, Führerschein, Kreditkarten – sind hilfreich, sollte es mal zum Verlust kommen. Außerdem habe ich auch immer eine Liste mit Notfallnummern im Gepäck – z. B. Telefonnummer der Bank, um ggfs. die Karte zu sperren, sollte es zu einem Verlust kommen. Praktisch ist es auch, die Zugangsnummern fürs Telefonbanking im Kopf zu haben, so ist man im Zweifelsfall immer handlungsfähig. In 99 % aller Fälle wird man nichts davon benötigen, aber wenn doch der unwahrscheinlich Fall eintritt, ist man vorbereitet.

So, ich werde jetzt mal den Koffer aus dem Keller holen und schon mal Probepacken…

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