Hallo, ich bin’s, die Luna… Wuff! Heute erzähle ich euch von meinem Neubeginn in meinem neuen Zuhause.

Sind wir da?

Wir sind da, wo immer da auch sein mag. Jedenfalls steigen wir alle aus. Oh jeh, es ist laut, dreckig und stinkt. Lieber Gott, wenn du ein Herz für kleine Hunde hast, dann lass mich jetzt zu Hause aufwachen.

Leider passiert das nicht. Stattdessen werde ich auf eine Minifläche gezerrt, die wohl mal Gras sein sollte. Da stehe ich nun und tue mir selbst leid. Die fremde Frau redet auf mich ein. Sie ist nicht unfreundlich, klingt aber mehr und mehr irritiert.

Schließlich fahren wir mit mir auf dem Schoß der Frau weiter.

Wir sind da!

Wir halten wieder und dieses Mal scheinen wir wirklich angekommen zu sein. Ich werde wieder auf eine Wiese gezerrt, dieses Mal eine richtige und vor lauter Stress drücke ich mir ein paar Tröpfchen raus.

Nach der Verrichtung meiner Notdurft werde ich auf den Arm genommen und nach drinnen gebracht. Hier scheinen die fremden Leute zu wohnen. Wohne ich hier jetzt auch? Vorsichtig schaue ich mich um.

Wo ist denn der Garten? Keiner zu finden. Ist die große Wiese etwa unser Garten? Wow! Aber wie komme ich dann dorthin?

Ich bin erschöpft.. verunsichert… weiß überhaupt nicht, was ich von all dem halten soll. Ich brauche einen sicheren Ort, muss nachdenken.

Mein Headquarters

Ich krabble unter den Tisch, das ist zumindest der am meisten geschützte Ort, den ich finden kann.

Ich bin am Ende mit meinen Kräften… rolle mich zusammen… werde von der Müdigkeit schließlich übermannt.

An diesem Tag werde ich noch zweimal nach draußen gebracht. Ich verstehe echt nicht, weshalb man mich an diesem Ding durch die Gegend zerrt, das sie Leine nennen. Ich brauche das nicht, ich kann laufen!

Dann am Ende dieses ereignisreichen Tages stopfen sie mich in eine Box. Ich werde darin auf das Sofa gestellt und schlafe neben dem fremden Mann irgendwann ein. Was für seltsame Leute, ist mein letzter Gedanke.

Abschied (1/3)

Die ersten Tage (3/3)

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