Als ich nach meiner ersten Nacht in Südkorea erwachte, fühlte ich mich nach 12 Stunden Schlag pudelwohl. Danke Jetlag-Prophylaxe. An diesem Tag standen der Myeong-Dong Distrikt, das Namsangol Folk Village und am Abend ein Ausflug in das Szeneviertel Gangnam auf dem Programm.

Myeong-Dong Distrikt

Mit der Metro Linie 2 ging es zur Euljiro 1-ga. Auf der halbstündigen Fahrt bekam ich einen ersten Eindruck von den Entfernungen innerhalb Seouls und der Größe der Stadt. Im Myeong-Dong Distrikt kann man direkt in die pulsierende Metropole eintauchen. Hier ist alles modern und man kann shoppen bis der Arzt kommt. Dies hatte ich allerdings nicht vor. So ließ ich mich treiben und erfreute mich am Flair der Stadt.

Katzen-Café

Oft findet man auf Reisen, gerade in fernen exotischen Ländern, Dinge, die wir so gar nicht kennen und die seltsam anmuten. Als ich vom Katzen-Café in irgendeinem Reiseführer las, war klar, dass ich dorthin musste, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob so ein Café nun etwas Gutes oder Schlechtes ist.

Am Eingang des Café musste man wie häufig in Asien die Schuhe ausziehen. Im Café selbst fielen natürlich sofort die zahlreichen Katzen auf, die entweder durch die Gegend stolzierten oder sich einfach irgendwo ein ruhiges Plätzchen zum dösen gesucht hatten. Außerdem bemerkte ich die Ruhe und Entspanntheit, die hier herrschten.

Katzen-Café Seoul

Am Tresen kaufte ich einen Getränk und einen Snack. Dann hieß es Hände desinfizieren – zur Sicherheit der Katzen.

Katzen-Café Seoul

Danach durfte ich mir einen Tisch suchen und dann nach Belieben mit den Katzen spielen und kuscheln, sofern die Katzen das wollten.

Namsangol Hanok Village

Eingang Namsangol Hanok Village

Nach Kuscheln mit Katzen war es an der Zeit, sich etwas mit den Traditionen des Landes zu beschäftigen. Wo konnte dies besser gehen als im Namsangol Hanok Village, einem Museumsdorf mit traditionallen Häusern aus der Joseon-Ära. Diese Häuser wurden liebevoll rekonstruiert und das Dörfchen vermittelt so den Geist einer vergangenen Zeit.

Erste Orientierung Namsangol Hanok Village
Altes Handwerk Namsangol Hanok Village
Namsangol Hanok Village

Das Ganze umgeben von einem wunderschönen Parkgelände.

Park Namsangol Hanok Village

Gangnam

Wer kennt nicht Psy’s „Gangnam Style“, durch das Seouls Szeneviertel Gangnam auch hier bei uns bekannt wurde. So gehört es zu jeder Seoul-Reise wenigstens einen Abend durch die Clubs von Gangnam zu ziehen. Das war natürlich auch mein Plan.

Dummerweise sah Petrus es anders. Es schüttete an diesem Abend… Ein Platzregen hierzulande ist nicht dagegen. Und es hörte dar nicht wieder auf.

Gangnam Seoul

Also war es eine echte Herausforderung, von der U-Bahn Station irgendwie halberwegs trocken in das nächste Restaurant zu kommen. Ich meisterte diese Herausforderung mehr schlecht als recht.

Im Restaurant lernte ich zwei Dinge:

Wenn ein Hähnchen auf der Speisekarte steht, bekommt man genau das, nämlich ein ganzes Hähnchen (fein säuberlich zerlegt) und, dass koreanisches Bier durchaus lecker ist.

Nach dem Essen schüttete es noch immer und so machte ich mich auf den Weg zurück in mein Hotel.


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