Ramon Airport

Die Koffer sind gepackt. Zum Abschied von Eilat schaue ich mir noch einmal das bunte Treiben am Coral Beach an. Eine sehr interessante aber auch anstrengende Zeit liegt hinter mir. Israel war so ganz anders als gedacht und irgendwie doch ganz so wie erhofft.

Coral Beach Eilat
Coral Beach am Roten Meer in Eilat
Coral Beach Eilat

Mit ein wenig Wehmut schaue ich hinüber nach Jordanien. Wie gern hätte ich diesen Teil der Reise auch noch gemacht. Mein Verstand weiß, dass es besser ist, hier Schluss zu machen. Bei diesen Temperaturen Petra und die Wadi Rum zu erkunden hätte nicht funktioniert. Das habe ich noch einmal ganz deutlich in Timna gemerkt. Der Kreislauf eines durchschnittlichen Mitteleuropäers ist diese extreme Hitze und Trockenheit einfach nicht gewöhnt.

Eilat mit Blick nach Jordanien

Mit dem Bus geht es schließlich erst einmal mitten durch die Stadt Eilat mit ihren riesigen Hotelbauten und dann zum neuen Ramon Airport. Die Zeit für den endgültigen Abschied von Eilat ist gekommen.

Hotel in Eilat

Im Internet und auch in Reiseführern wird oft von „ausgedehnten Befragungen“ vor der Ausreise aus Israel gesprochen. So bin ich dann auch sehr rechtzeitig am Airport.

Ramon Airport

Diese „ausgedehnte Befragung“ entpuppt sich dann in ein nicht mehr als dreiminütiges Gespräch, in dem genau die Fragen gestellt werden, die man auch bei US-Reisen seit dem 11. September beantworten muss: Haben Sie Ihren Koffer selbst gepackt? Hat Ihnen jemand etwas mitgegeben? War der Koffer die ganze Zeit bei Ihnen usw.

Mein Flug hat etwas Verspätung. Da ich jedoch auch genügend Zeit für den Ben Gurion Airport eingeplant habe, ist das kein Problem. Schließlich geht es los, also erst einmal zur Sicherheitskontrolle. Ich trinke noch einen Schluck aus meiner großen Wasserflasche und will diese gerade entsorgen, als mich ein Mann von der Sicherheitskontrolle irritiert fragt, was ich da mache. Weshalb ich mein Wasser nicht mitnehmen möchte. Nun bin ich irritiert, darüber, dass man gerade hier die europäische Flüssigkeitenparanoia überhaupt nicht kennt.

Zum Abschied schaue ich mir die karge Wüstenlandschaft aus der Luft an. Shalem Isreael!

Israel aus der Luft

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