Anstrengende Tage mit sehr viel Sightseeing in Tel Aviv und Jerusalem liegen hinter mir. Jetzt ist am Toten Meer Zeit für Entspannung gekommen.

Strand Ein Bokek

Alles könnte so schön sein, aber ich muss sagen, dass mir die Affenhitze – die Tagestemperaturen liegen bei bis zu 45 °C – doch so langsam zu schaffen macht.

Can see the sea

Man hält es in den Morgenstunden relativ gut am Pool aus. Aber wenn dann gegen Mittag die Temperaturen über die 40 Grad Marke steigen, wird es selbst dort im Schatten zu heiß. Dann ziehe ich mich auf mein wirklich sehr schönes Zimmer zurück und lese.

Etwas mehr Action war eigentlich geplant gewesen. Ich wollte nicht den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen, sondern vor allem auch nach Masada. Dies ist eine bekannte jüdische Festung, die zum Weltkulturerbe gehört. Aber Masada ist nun einmal ein Felsen ohne jegliche Schattenspender mitten in der Wüste. Ich entscheide, mir das bei diesen Temperaturen nicht anzutun. Bin natürlich ein wenig traurig deswegen.

Hotels in Ein Bokek

Sobald die Sonne untergegangen ist, traue ich mich wieder aus meiner Behausung. Bis zum Toten Meer ist es nicht weit. Die Temperaturen liegen nach Sonnenuntergang bei 39 °C und viel weniger wird es auch nicht über Nacht. Aber man kann wenigstens keinen Sonnenstich bekommen. Einfach immer das positive sehen!

Ich und das Meer - das Tote Meer

Im Toten Meer zu baden ist wirklich eine einmalige Erfahrung. Im ersten Moment ist es ungewohnt, sich einfach auf den Rücken zu legen und darauf zu vertrauen, dass man vom Wasser getragen wird. Aber hat man diesen kurzen Moment überwunden, dann ist es ein einzigartiges Erlebnis.

Schweben im Toten Meer

Das Wasser ist warm, ich meine so richtig warm, fast Badewannentemperatur. Ich als „Warmduscher“ fühle mich richtig wohl. Normalerweise ist das Wasser an der Wasseroberfläche am wärmsten und wird umso kälter je tiefer man kommt. Im Toten Meer ist es genau umgekehrt.

Pavillon Totes Meer

Ich schwebe so dahin, blicke hinüber nach Jordanien, was von hier aus nur als Felsen sichtbar ist. Außer am Abend, wenn die Lichter auf der anderen Seite des Toten Meeres zeigen, dass auch dort kleine Orte existieren.

Blick auf Ein Bokek

Nach zehn Minuten ist das Vergnügen vorüber. Länger soll man nicht im Toten Meer baden, um Kreislaufprobleme zu vermeiden. Bei der Hitze halte ich mich besser daran.

Totes Meer

Ich schlüpfe in meinen Bademantel und kehre ins Hotel zurück. Erst einmal eine schöne Dusche, das ist wichtig, um das Salz wieder abzuwaschen. Dann geht es noch einmal hinaus, um ein paar Fotos von Ein Bokek bei Nacht zu schießen.

Ein Bokek zur Blauen Stunde
Nachts in Ein Bokek

So vergehen die beiden Tage im Toten Meer sehr entspannt. Am Mittwoch geht es dann weiter nach Eilat.

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