Hallo, ich bin’s… die Luna… Wuff…. Wenn die ganze Familie zu Hause ist, muss Wochenende sein. Die Sonne scheint und ich chille gemütlich vor mich hin, bis es Zeit für meine Nachmittagsrunde wird. Dass ich in meine Box in den Kofferraum gehoben werde, zeigt mir an, dass es ein größerer Ausflug wird und nicht nur eine mehr oder weniger große Runde in die nähere Umgebung.

Toll!

Hundestrand Auesee

Von meinen Menschen höre ich, dass es zum Hundestrand nach Wesel geht. Ok, klingt erst mal nicht schlecht. Ob wir da schon mal waren.

Als ich auf dem Parkplatz aus der Box springe, habe ich eine dunkle Erinnerung, dass ich tatsächlich hier schon mal war. Ist aber eine Weile her. Eigentlich bin jetzt bereit zu neuen Abenteuern… Wenn da nur nicht diese ganzen Gerüche wären. Ich rieche fremde Hunde! Und nicht nur einen! Sondern richtig viele!

Wir spazieren ein Stück und ich bin nicht so ganz glücklich. Hier passiert erst einmal nicht viel. Und die Geruchsspuren der anderen Hunde irritieren mich noch immer. Ich schaue umher, kann aber niemanden sehen.

Weshalb bin ich eigentlich immer noch an der Leine? Ich möchte rennen. Möchte schnüffeln und den Gerüchen auf dem Grund gehen. Und vor allem die blöde Leine losweren.

Plötzlich haben das auch meine Menschen verstanden. Leine ab…

Luna am Hundestrand, Auesee WeselUnd los…Luna am Hundestrand, Auesee Wesel

Stopp!!!! Hab ich’s doch gewusst!

Was machen die großen schwarzen Hunde hier???? Alles könnte so schön sein, ohne diese blöden großen gefährlichen Viecher.

Hiiiiillllfffeeee… ich wurde entdeckt. Was nun?

Angriff ist die beste Verteidigung, denke ich und stürme mal los. Will denen doch mal zeigen, was für ein mutiger Havaneser ich bin… sollen sich mal nicht täushen lassen von meiner Größe.

Sie sehen mich… und rennen auch los. Ich renne weiter… aber nicht mehr auf sie zu, sondern mal schnell in die andere Richtung. Nix wie weg, sollen die mich doch für einen Feigling halten.

Das erste Mal

Wir arrangieren uns irgendwie. Ist ja auch ein großer Platz. Mein Menschenpapa geht ins Wasser.

jetzt, er fordert mich auf nachzukommen. No way!

Aber das Leckerli, dass er da in der Hand hält, hätte ich schon gerne. Einen Moment zögere ich noch und dann stürze ich mich todesmutig in die Fluten.

Ok, es ist nur ein seichtes Wasser und als ich dann drin bin, ist es total erfrischend. Ich nehme mir mein Leckerli, habe ich auch wirklich verdient und tapse noch etwas weiter.

Und dann passiert es. Ich spüre plötzlich keinen Boden mehr unter den Pfoten. Hilfe… Aber ich ertrinke ja gar nicht… ich schwimme. Wow… ich bin ein SEEHUND!

Ballspielen mit Hindernissen

Aus dem Wasser raus ist mir erstmal kalt. Ich muss mich warm rennen und die Sonne auf meinem nassen Fell spüren. Ich bin ja so voller Adrenalin nach meinem ersten Mal schwimmen, dass mir auch die großen Hunde nichts anhaben können.

Jetzt ist Ballspielen angesagt. So bleibt man in Bewegung und friert nicht länger. Aber das ist gar nicht so einfach. Dieser große Braune hat ein Auge auf meinen Ball geworfen.

Und er ist nicht nur größer als ich, sondern auch schneller. Da habe ich keine Chance. Blöd auch!

Und außerdem ist er mir noch immer nicht geheuer! Also mach ich lieber, dass ich weg komme.

Papa gibt sich schließlich alle Mühe, unseren Ball zurückzuerobern, was ihm dann mit Hilfe des Frauchens von dem Braunen auch gelingt. Ich bin inzwischen wieder trocken und es wird Zeit nach Hause zu fahren.

Jetzt ist erst einmal Extrem-Chillen angesagt.

Bis die Tage… Eure Luna… Wuff!

Schreibe einen Kommentar