Endlich Urlaub! Hamburg, wir kommen!

Das Wetter ist ein Träumchen, die Sonne strahlt und es ist warm. Ok, manch einer würde sagen, es ist ein wenig zu warm.

Stau und Baustellen sorgen dafür, dass wir mit etwa zwei Stunden Verspätung in Hamburg ankommen. Da wir uns entschieden hatten, doch schon Donnerstagmittag nach der Arbeit zu fahren, anstatt Freitagmorgen um vier aufzustehen, haben wir für eine Nacht ein Hotel gebucht. Leider war unsere eigentliche Unterkunft – eine kleine Ferienwohnung – bereits vergeben.

So logieren wir für eine Nacht südlich des Altonaer Bahnhofs.

Am Abend schlendern wir zum Wasser – der Elbe – in der Nähe des sonntäglichen Fischmarktes. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Hafenanlagen und kann aus der Ferne auch die Elbphilharmonie bewundern.

Nur mit dem Essengehen ist es so ein Problem.

Es gibt zwar einige Restaurants, aber keinen freien Tisch und eine Reservierung können wir nicht vorweisen. Vielleicht ist unser Anspruch, direkt am Wasser sitzen zu wollen, auch einfach zu hoch.

Haifischbar

Schließlich landen wir in der Haifischbar, einer urigen Seemannskneipe, die durch Funk und Fernsehen weltweit bekannt wurde.

Leider sind die Bratkartoffeln ausverkauft, sodass es Fischbrötchen zum Abendessen gibt. Diese sind lecker und es wird am Ende ein verdammt günstiges Abendessen.

Hop on Hop off

Am Freitag ziehen wir zuerst in unsere Ferienwohnung, danach ist eine Stadtrundfahrt geplant. Unsere Recherchen vorab lassen uns für die roten Busse der Linie A entscheiden. Da gibt es 29 Haltepunkte und so sollte die Rundfahrt nicht nur alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abdecken, sondern auch durch die vielen Haltepunkte eine gewisse Bequemlichkeit bieten.

Die Tickets sind schnell an den Landungsbrücken gekauft und wenig später sitzen wir schon oben auf dem Sonnendeck des roten Doppeldeckers. Die Busse verkehren alle 20 – 30 Minuten, sodass es schon wenig später losgeht.

Unser Reiseführer empfiehlt uns, erst einmal die gesamte Tour von etwa 1,5 Stunden zu machen und dann für die zweite Runde zu entscheiden, wo man gern aussteigen möchte. Genauso machen wir es.

Wir entscheiden uns dafür, von den Landungsbrücken vorbei an der Elbphilharmonie, durch die Speicherstadt bis hin zu den Marco Polo Terrassen zu laufen. Dann geht es wieder weiter mit dem Bus.

Unseren zweiten Stopp legen wir am superedlem Hotel Fontenay ein.

Der Spaziergang an der Alster lässt uns ein wenig dem Großstadttrubel entfliehen.

Ein Blick auf die Villen zeigt, dass es sich hier auch um eine bevorzugte Wohnlage handelt.

Um nicht die komplette Schleife durch Rotherbaum noch einmal zu fahren, laufen wir bis zur Moorweidenstraße. Von dort aus geht es dann bis zum Rathaus, unserem letzten Stopp.

Alster Pavillon

Für unser Frühstück – und später auch das Abendessen – landen wir im Alster Pavillon, dem Alex. Das ist ein sehr großes Restaurant, in dem eigentlich immer viel Trubel herrscht. Mit ein wenig Glück hat man jedoch trotzdem immer die Möglichkeit, einen Tisch mit Blick auf das Wasser zu erhaschen. Überrascht hat uns das reichhaltige Frühstücksbüffet, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Besonders im Gedächtnis geblieben ist uns jedoch die Freundlichkeit und Umsicht der Kellnerinnen und Kellner.

Große Hafenrundfahrt

Am Samstag haben wir vor, Hamburg vom Wasser aus zu erkunden. Wie könnte das besser gehen als mit einer großen Hafenrundfahrt.

Also machen wir uns wieder auf zu den Landungsbrücken.

Obwohl wir eigentlich vorhatten eine wirklich GROßE Hafenrundfahrt von 2,5 Stunden zu unternehmen, entscheiden wir uns am Ende doch für die Standardvariante von 1,5 Stunden. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hier einfach viel ausgewogener.

Da die Cap San Lorenzo hereingezogen wird, ist es etwas schwierig, Abfahrtsstelle zu finden. Aber zum Glück schaffen wir es rechtzeitig.

Wir schippern dann in einer Barkasse entlang der Speicherstadt, sehen aus der Ferne den Michel, ganz nah den Containerhafen und das Kreuzfahrtterminal, wo an diesem Morgen ein Aida Schiff angelegt hat.

 

Fischmarkt

Am Sonntagmorgen müssen wir natürlich zum Altoner Fischmarkt. Wir stehen dafür sogar um 4:20 Uhr auf. Da wir über Wismar nach Berlin fahren möchten, macht dieser frühe Aufbruch natürlich auch in dieser Hinsicht viel Sinn.

Der legendäre Fischmarkt erinnert ein wenig an einen riesengroßen Wochenmarkt. Nur eben mit vielen Fischständen. Zudem wird auch jede Menge frisches Obst und Gemüse angeboten. In der Markthalle gibt es Live-Musik – doch ein gewichtiger Unterschied zum allseits bekannten Wochenmarkt – wo diejenigen weiterfeiern können, die noch immer nicht genug haben.

Wir konzentrieren uns auf ein sehr frühes Frühstück – ein Schollen- und ein Aalbrötchen.

 

Für mich gibt es zum Nachtisch einen ganz frischen noch leicht warmen Spritzkuchen. Lecker!

Ok Hamburg, das war es dann für dieses Mal. Es war interessant und hat Spaß gemacht, obwohl es auch ziemlich voll und hektisch war und die Stadt an manchen Stellen an eine ziemlich große Baustelle erinnert.

FOTOALBUM HAMBURG

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