Berlin ist immer wieder eine Reise wert. Nach der ersten Sightseeing-Trip vor drei Jahren war klar, dass die damaligen vier Tage lange nicht reichten, um alles zu sehen.

Bei dieser Reise im Juni 2018 waren sechs Tage für Berlin geplant und obgleich wir jeden Tag unterwegs waren, schafften wir wieder nicht alles und mussten u. a. den Ausflug nach Potsdam streichen.

Berlin

Stadtansicht Berlin

Das tolle an Berlin ist, dass man sich je nach Lust und Laune mitten ins Großstadtgetümmel stürzen kann oder es beschaulich im Grünen angeht.

Wir stürzen uns erst einmal ins Getümmel und laufen zum Alexanderplatz. Dieser befindet sich zu Fuß nur ca. 15 – 20 Minuten (je nach Laufgeschwindigkeit) von unserem Hotel in Friedrichshain entfernt.

Fernsehturm Berlin

Fernsehturm

Fernsehturm Berlin

Wir haben Glück, beim Fernsehturm gibt es keine große Schlange und somit können wir direkt nach dem Kauf des Tickets zum Fahrstuhl gehen, ohne weitere Wartezeiten in Kauf nahmen zu müssen.

Der Berliner Fernsehturm stand schon vor drei Jahren mit auf dem Programm. Dieses Mal wollte ich gern ein paar Fotos mit meiner neuen Lumix machen. Das stellte sich dann jedoch als nicht so einfach heraus, da es ziemlich diesig war.

Vielleicht deshalb weniger Besucher? Glaube jedoch, dass es eher daran liegt, dass noch keine Sommerferien sind so wie beim letzten Mal.

Rotes Rathaus

Das rote Rathaus vom Fernsehturm fotografiert

S-Bahn Berlin

Blick auf die S-Bahn vom Fernsehturm aus

Ruhe und Beschaulichkeit lassen sich nicht nur in den Parks, am Spreeufer oder am Wannsee finden. Nein auch mitten im hektischen Großstadttrubel verstecken sich Oasen, in denen man die Seels ein wenig baumeln lassen kann.

 

Neptrunbrunnen

Neptunbrunnen

Nikoleiviertel – eine der ältesten Ansiedlungen in Berlin

Ein solch idyllisches Kleinod ist z. B. das Nikoleiviertel, das sich rund um die Nikolei-Kirche erstreckt. Das heutige Nikoleiviertel vermischt Historisches – nach überlieferten Grundrissen rekonstruierte Gebäude – und Neues. Hier finden sich einige gemütliche Restaurants und kleine Geschäfts. Es ist weniger laut und weniger Menschen sind unterwegs. Wir setzen uns entspannt in einen Biergarten und genießen eine kleine Auszeit vom Großstadttrubel.

Nikoleiviertel

Aufsteller vor einem Biergarten im Nikoleiviertel

Nikoleiviertel

Auszeit im Biergarten – Nikoleiviertel Berlin

Hackesche Höfe – Spandauer Vorstadt nahe dem s. g. Scheunenviertel

Ein weiterer Ort der relativen Ruhe mitten in der Großstadt sind die Hackeschen Höfe. In der Spandauer Vorstand gelegen, wurden hier acht Hinterhöfe nach der Wende aufwändig saniert. Schön angelegt finden sich hier Restaurants, Handwerksbetriebe und kleine Läden. Die Hackeschen Höfe stehen seit 1977 unter Denkmalschutz.

Hackesche Höfe

Hackesche Höfe Berlin

Hackesche Höfe

Hackesche Höfe Berlin

Brückenfahrt – Bootsfahrt durch Berlin und das Grün rundherum

Zu empfehlen ist auch eine Bootstour, um Berlin mal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Wir entscheiden uns für die dreistündige Brückenfahrt. Bei dieser Fahrt geht es durch die Stadt selbst u. a. vorbei an den Überresten der Mauer, am Regierungsviertel und auch hinaus ins Grüne u. a. durch den Landwehrkanal.

Reichstagskuppel

Reichstagskuppel

Berliner Mauer

Reste der Berliner Mauer

Berlin zu Wasser

Grüne Idylle Berlin

Brückenfahrt

Berlin Brückenfahrt

Berliner Bootstour

Berlin zu Wasser erleben

Regierungsviertel

Regierungsviertel vom Wasser aus betrachtet

Bei schönem Wetter – so wie wir es haben – können wir diese Tour nur weiterempfehlen.

Markthalle 9 – Mitten in Berlin Kreuzberg

Ein schönes Highlight sind auch die Foodtrucks in der Markthalle 9 in der Eisenbahnstraße in Kreuzberg. Dort kann man sich jeden Donnerstag mit Speisen aus aller Herren Länder verwöhnen lassen. Eine tolle Sache. Jeder kann essen, wonach der Sinn steht. Alles, was wir probieren, ist einfach nur lecker!

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Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor Berlin

Pariser Platz

Kutschen auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor

Es ist auch immer wieder ein schöner Spaziergang Unter den Linden im ehemaligen Ostteil der Stadt zu starten, dann durch das Brandenburger Tor zu laufen, um über die Straße der 17. Juni bis hin zur Siegessäule zu flanieren. So hatten wir es uns gedacht.

Da aber gerade die Fan-Feile für die Fußball WM aufgebaut wird, kommen wir zwar bis zum Brandenburger Tor, aber das Durchlaufen fällt schon einmal aus. Außerdem ist die Straße des 17. Juni komplett gesperrt.

Fanmeile

Aufbau der Fanmeile zur Fußball WM zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule

Tiergarten

Spaziergang durch den Tiergarten

Siegessäule

Blick auf die Siegessäule von der gesperrten Straße des 17. Juni aus

Alternativ spazieren wir ein wenig durch den Tiergarten, was auch sehr schön ist. Ab etwa der Hälfte der Strecke können wir dann als Fußgänger auf die Straße des 17. Juni wechseln. Dort entlang zu laufen ohne Autoverkehr ist ziemlich genial, besonders wenn man vorhat, die Siegessäule zu fotografieren.

Siegessäule

Natürlich muss ich hoch… auf die Siegessäule, um der volkstümlich genannte „Goldelse“ ganz nah zu kommen. Eigentlich ist es aber vor allem die Aussicht, die mich als Hobbyfotografin reizt.

Die nicht enden wollende Wendeltreppe hat es in sich. Wir schnaufen und laufen weiter. Hinter jeder Biegung hofft man oben zu sein. Hinter jeder Biegung erkannt man eine weitere.

Siegessäule

Aufstieg Siegessäule

Die Wendeltreppe wird nach oben hin immer schmaler. Und dann endlich, wir erreichen die Aussichtsplattform.

Großer Stern

Blick von der Siegessäule auf den großen Stern

Wasserstraßen Berlin

Blick von der Siegessäule auf die Wasserstraßen Berlins

Der gigantische Blick auf den Großen Stern – den man aus dieser Höhe erst richtig erkennen kann – entschädigt für alle Anstrengungen. Es ist klar und man hat einen gigantischen Blick.

Danach machen wir noch einen Abstecher zum Schloss Bellevue ganz in der Nähe. Wenn man schon einmal da ist…

Schloss Bellevue

Schloss Bellevue

Outlet Mall – nur 30 Minuten Fahrt von Berlin aus

Einen Abstecher machen wir auch zur Berliner Outlet Mall. Für mich ist diese Mall nichts Besonderes, da sie sehr der Mall in Roermond ähnelt, die ich schon von zahlreichen Besuchen kenne. Wer jedoch gern shoppen geht, bereit ist gutes Geld zu bezahlen und dafür qualitativ hochwertige Klamotten mit einem Label dran zu erhalten, ist dort auf jeden Fall richtig und kann echte „Luxus-Schnäppchen“ machen.

Der Ku’Damm und Haus der 100 Biere

Auf dem Ku’Damm „flanieren“ macht Spaß. Window-Shopping kann sich jeder leisten.

Ku`Damm

Flaniermeile Ku’Damm

Ku'Damm

Ku’Damm Berlin

Zur größten Enttäuschung des Berlin Aufenthaltes wird das Café Kranzler. Was ist nur aus dem altehrwürdigen Café mit Geschichte geworden? Ein abgewrackter Imbiss! Das ist wirklich schade. Findet sich denn niemand, der hier den Charme vergangener Zeiten wieder aufleben lässt?

Café Kranzler

Café Kranzler

Ein absolutes Muss für Leute, die gern Bier trinken, ist das Haus der 100 Biere. Da findet man Biere von überall auf der Welt. Außerdem kann man gut gutbürgerlich essen. Verbinden lässt sich der Besuch prima mit dem Spaziergang den Kudamm entlang.

Haus der 100 Biere

Haus der 100 Biere am Ku’Damm

Wir sind bis zum Bahnhof Zoo mit dem Bus gefahren und dann die etwa 3 km zum Haus der 100 Biere gelaufen. Und am Ende des Abends zu Fuß wieder zurück – ein schöner Verdauungsspaziergang.

Wie man in Berlin am besten von A nach B kommt, erfahrt ihr im Blog-Beitrag „Auto oder BFG – Von A nach B in Berlin“ (erscheint in Kürze). Lest außerdem über unsere Erfahrungen in der Waldbühne.

Trabbi

Trabbikorso

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