Hallo, ich bin’s… die Luna… Wuff… Seit meine Menschenmama das Fotografieren angefangen, habe ich es auch nicht immer leicht, denn ich bin ihr bevorzugtes Fotomodell.

Gestern war es mal wieder soweit. Da wurde die Kameraausrüstung zusammengepackt und dann ging es los. Wir spazierten in Richtung Innenstadt von Bocholt. Den Weg kenne ich ganz genau, wir laufen ihn schließlich regelmäßig. Zweieinhalb Kilometer bis wir die Stadt erreichen. Bloß gut, dass es nicht mehr so heiß ist.

„Wir wollen das Rathaus fotografieren“, höre ich.

Weshalb führt uns dann der erste Weg ins Einkaufszentrum? Müssen wir auch noch shoppen gehen? Das kann dauern! Was Menschen bloß daran finden, von einem Laden in den nächsten zu ziehen. Für mich sehen die alle gleich aus.

Bei den wilden Tieren

„Luna, wir gehen zu den wilden Tieren!“

Wie jetzt? Wilde Tiere? Soll mich das etwa beruhigen?

„Die sind doch nicht echt.“ Mama lacht.

Luna und die wilden Tiere

Ich nicht. Die sehen nämlich ziemlich echt aus und richtig grimmig und mir ist entsprechend mulmig zumute. Als Fotomodell hat man es wirklich nicht leicht, denke ich wieder einmal.

Luna und die wilden Tiere
Ich kann nicht mehr… schnell zu Mama.

Luna und die wilden Tiere

Wir verlassen endlich diesen schaurigen Ort und streifen weiter durch die Stadt. Wenigstens nicht shoppen.

Bei der Eierfrau

Mitten in Bocholt besuchen wir die Eierfrau. Na die sieht doch schon viel friedlicher aus. Hier können wir gern ein paar Fotos machen. Ich bin ein zufriedenes Fotomodell und kooperiere entsprechend.

Luna
Luna bei der Eierfrau

Luna bei der EierfrauLuna bei der Eierfrau

So, jetzt ist es genug!

Vor dem Rathaus

Dann geht es zum Rathaus. Ja, genau, ich erinnere mich, da wollten wir doch hin.

Moment mal, was soll das denn? Werde ich jetzt wegen dem blöden Rathaus ausgesetzt? Ich bin doch das Fotomodell!

Luna alleinIch schaue mit Abstand zu, wie Mama alles aufbaut und finde das ziemlich blöd. Es kommen Leute vorbei, die schauen, was Mama macht.

Bocholter RathausBocholter RathausUnd schlimmer noch die schauen mich an. Ich will das nicht!

Geht weg… wuff…

Luna belltWuff…

Luna bellt

„Luna ruhig, wir sind doch gleich fertig.“

Ich finde Fotomodell zu sein, inzwischen richtig doof und will nach Hause. Am besten in dem großen Auto, das wir uns immer mit anderen teilen müssen.

„Der Bus ist gerade weg“, höre ich. „Dann sind wir schneller, wenn wir nach Hause laufen.“

Auf dem Weg nach Hause

Das ist heute echt nicht mein Tag. Jetzt muss ich auch noch den ganzen Weg zurücklaufen. Meine armen kleinen Pfoten!

Unterwegs machen wir nochmal einen Stopp im Grünen. Das mag ich schon mehr.

Luna ohne Leine
Ein wenig herumlaufen ohne Leine macht Spaß nach einem Stadtausflug.

Und ich fresse zu gern Gras. Ist aber auch wieder lecker heute.

„Luna, aus!“

Luna im Grünen

Och nö, alles, was Spaß macht, ist nicht erlaubt. Aber ich will mal lieber hören.

Ich sehe wie Mama zusammenpackt. „Jetzt geht es nach Hause.“

Wird auch Zeit, ich kann echt nicht mehr. Das Sofa ruft, ich muss jetzt dringend chillen. Nur noch ein paar Schritte, dann ist es geschafft.

Luna ist müde

Bis zum nächsten Mal,

Eurer Fotomodell… also eure Luna… Wuff

 

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